Dr. Chantal Magnin
Soziologin, Historikerin


Lebenslauf und Publikationen

Schwerpunkte
Arbeitswelt, Geschlechterforschung, Kultursoziologie, Methoden rekonstruktiver Sozialforschung (objektive Hermeneutik), Sozialpolitik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Stadt- und Raumsoziologie

    Aktuelle Tätigkeiten
  • Leitung eines Forschungsprojektes zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Stadtplanungsprozessen in Deutschland, am Institut für Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • Dozentin für Methodenschulung an der Hochschule Luzern – Wirtschaft
  • Co-Leitung des Forschungskomitees „Soziale Probleme“ der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie

    Akademische Ausbildung
  • Doktorat in Soziologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Bern (2003)
  • Lizentiat in Geschichte, Philosophisch-historische Fakultät, Universität Bern (1997)


    Vorherige Tätigkeiten
  • Leitung eines Forschungsauftrages der Stadt Zürich zur Nutzung ihrer Drogenkontakt- und -anlaufstellen, Abschluss: Herbst 2007.
  • Projektleiterin eines NF-Projektes zu prekären Beschäftigungsverhältnissen am Institut für Soziologie der Universität Bern (Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie), im Rahmen des NFP 51 «Integration und Ausschluss» (2003–2006)
  • Mitarbeiterin eines NF-Projektes zur Beratungspraxis von regionalen Arbeitsvermittlungszentren in der Schweiz im Rahmen des NFP 45 «Probleme des Sozialstaats» (2000-2003)
  • wissenschaftliche Mitarbeitern (55%) der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern an der der Universität Bern (1997–2000).


    Weiterbildungen
  • Visiting Scholarship, Institute for Advanced Studies in Wien von Februar bis Juni 2005
  • «Basics der Hochschuldidaktik» der Koordinationsstelle für Weiterbildung der Universität Bern im Jahr 2005
  • Nachdiplomkurs eduswiss «Betriebswirtschaft für Ingenieure» im Jahr 2002


    Publikationen
    Monographien
  • Beratung und Kontrolle. Widersprüche in der staatlichen Bearbeitung von Arbeitslosigkeit. Zürich, Seismo 2005 (erschienen in der Reihe «Schriften zur sozialen Frage», hrsg. von Eva Nadai und Christoph Maeder, Band 1).
  • Ohnmacht – Allmacht. Die Strukturlogik der Esoterik. Schriftenreihe des Instituts für Soziologie, Universität Bern 1996 (gemeinsam mit Marianne Rychner).


    Herausgabe
  • Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. Konstanz, UVK 2007. Gemeinsam mit Anne Juhasz und Pascale Gazareth.


    Forschungsberichte und Working Paper
  • Kontakt- und Anlaufstellen der Stadt Zürich. Eine Analyse der Bedürfnisse ihrer Benützerinnen und Benützer. In: Sozialdepartement der Stadt Zürich (Hrsg.): «Ein Ort, wo man sein kann». Die Zukunft der «harm reduction» am Beispiel der Kontakt- und Anlaufstellen der Stadt Zürich. Zürich: Edition Sozialpraxis Nr. 3, 2008 (gemeinsam mit Thomas Gautschi und Dominik Hangartner).
  • Prekäre Integration. Die Folgen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. Hg. v. Institut für Höhere Studien in Wien, Sociological Series Nr. 73, 2005. Wien. www.ihs.ac.at
  • Chance oder Zumutung? Eine soziologische Studie zur Beratungspraxis von regionalen Arbeitsvermittlungszentren in der Schweiz. Kurzfassung des Schlussberichtes (Oktober 2003). Nationales Forschungsprogramm NFP 45 «Probleme des Sozialstaats», www.sozialstaat.ch


    Wissenschaftliche Aufsätze und Beiträge
  • Arbeitslose auf Erfolgsspur. In: Ferdinand Sutterlüty, Peter Imbusch (Hrsg.). Abenteuer der Feldforschung. Soziologen erzählen. Frankfurt a. M., Campus 2008, 185-196.
  • Prekäre Erwerbsarbeit. Zu geschlechtsspezifischen Bewältigungsformen erwerbsbiographischer Unsicherheit. In: AEP Information. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 1 (35), Innsbruck 2008, 15–20.
  • Historizität am Rande einer neuen Heimat. Vom Auseinanderfallen individueller und gesellschaftlicher Zeit in der Migration. In: Caroline Arni et. al. (Hg.): der Eigensinn des Materials. Erkundungen sozialer Wirklichkeit. Frankfurt a. M., Stroemfeld Verlag 2007, 463–483.
  • Prekäre Lagen. Zur individuellen Bewältigung erwerbsbiographischer Unsicherheit. In: Andrea Baechtold, Laura von Mandach (Hg./dir.): Arbeitswelten. Integrationschancen und Ausschlussrisiken. Zürich, Seismo Verlag 2007, 41–52.
  • Prekäre Beschäftigung und berufliche Deklassierung. Zwei mögliche Formen der Anpassung. In: Pascale Gazareth, Anne Juhasz, Chantal Magnin (Hg.): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. Konstanz, UVK 2007, 193–224 (gemeinsam mit Simone Suter).
  • Die Bürokratisierung des Arbeitsmarktes. Die Paradoxien der aktivierungspolitischen Bearbeitung von Arbeitslosigkeit. In: Sozialer Sinn, 1, 2006 (7), 79–106.
  • Beratung und Kontrolle. Ein für den aktivierenden Sozialstaat typisches Handlungsdilemma. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, 3, 2004 (30), 339–361.
  • Einsamkeit als Wunsch und Wirklichkeit: eine begriffliche Annäherung aus kultursoziologischer Perspektive. In: Caritas (Hg.): Sozialalmanach 2005. Schwerpunkt: Einsamkeit. Luzern, Caritas Verlag 2004, 63–74.
  • «Aktive Arbeitsmarkpolitik» als staatlich verordnete Flexibilisierung. Die Rekonstruktion aktueller Praxis der schweizerischen Arbeitslosenversicherung. In: Michael Nollert, Hanno Scholtz, Patrick Ziltener (Hg.): Wirtschaft in soziologischer Perspektive. Münster, LIT-Verlag 2004, 31–47.
  • Der Alleinernährer. Eine Rekonstruktion der Ordnung der Geschlechter im Kontext der sozialpolitischen Diskussion von 1945 bis 1960 in der Schweiz. In: Hans-Jörg Gilomen, Sebastien Guex, Brigitte Studer (Hg.): Von der Barmherzigkeit zur Sozialversicherung. Umbrüche und Kontinuitäten vom Spätmittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Zürich, Chronos 2002, 387–400.
  • Ohnmacht – Allmacht. Zur Strukturlogik der Esoterik. In: Die Psychotherapeutin. Psychotherapie und Sozialpsychiatrie Nr. 11. Bonn 1999, 79–96 (gemeinsam mit Marianne Rychner).
  • Giovanni de Angelis. Ein Italiener der Zweiten Generation. Flexibel, motiviert und immer zu spät. In: Claudia Honegger, Marianne Rychner (Hg.): Das Ende der Gemütlichkeit. Strukturelles Unglück und mentales Leid in der Schweiz. Zürich, Limmat Verlag 1998, 188–198.
  • Katrin Huber. Nach der Massenentlassung. Von Armut bedroht. In: Claudia Honegger, Marianne Rychner (Hg.): Das Ende der Gemütlichkeit. Strukturelles Unglück und mentales Leid in der Schweiz. Zürich, Limmat Verlag 1998, 147–154.
  • Der Alleinernährer. Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Wirtschaftswachstum der 1950er in der Schweiz. In: Veronika Aegerter et al. (Hg.): Geschlecht hat Methode. Ansätze und Perspektiven in der Frauen und Geschlechtergeschichte. Beiträge der 9. Schweizerischen Historikerinnentagung 1998. Zürich, Chronos 1999, 183–195.
  • Entwicklungshilfe für die Schweizer Wirtschaft. Der lange Weg zur Investitionsrisikogarantie, 1960–1970. In: Beatrix Mesmer, Peter Hug: Von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungspolitik. Bern, Schweizerisches Bundesarchiv 1993, 363–379.


    Rezensionen wissenschaftlicher Publikationen
  • Christoph Maeder, Eva Nadai, Organisierte Armut. Sozialhilfe aus wissenssoziologischer Sicht. Konstanz, UVK, 2004, In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 3, 2007 (32), 559–561.
  • Walter Bien and Alois Weidacher (Hg.): Leben neben der Wohlstandsgesellschaft. Familien in prekären Lebenslagen. Schriften des Deutschen Jugendinstituts: Familien-Survey. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, 255 pp. In:European Societies 4, 2005 (7), 598–603.
  • Frau und Mann, handlich. Rezension des Buches: Ruth Becker, Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften. In: Die Wochenzeitung (WOZ), Ausgabe 3. März 2005.


    Sonstige Publikationen
  • Geschlechterstudien. Bern – Schweiz – Europa. Ein Überblick. Hg. von der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Bern. Bern 1998.


    Beiträge in weiteren Publikationen
  • Viele Gesichter, verschiedene Strategien, Prekäre Arbeitsverhältnisse. In: Panorama, 2, 2007. Fachzeitschrift für Berufsberatung, Berufsbildung, Arbeitsmarkt. Hg. v. Info-Partner Bildung und Arbeit 23–24 (gemeinsam mit Viktor Moser).
  • Identität als Prozess. In: NOVA, 9, 2006. Hg. vom Schweizer Berufs- und Fachverband der Geriatrie-, Rehabilitations- und Langzeitpflege SBGRL, 6–7.
  • Katrin Huber. 1998, Deutschweizer Kleinstadt. In: Mein Leben und ich. Schweizer Lebensgeschichten seit 1800. Ausgewählt aus den Büchern des Limmat Verlags von Corina Lafranchi und mit einem Vorwort von Jakob Tanner. Buch zum 30-jährigen Verlagsjubiläum. Zürich, Limmat Verlag 2005, 269–274.
  • Leben ohne Beschäftigung. In: ZeSo Zeitschrift für Sozialhilfe 102 (4), Dezember 2005. Hg. von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, 9.
  • Sanktionierende Beratung – ein Widerspruch? In: Panorama, 2, 2003. Berufsberatung. Berufsbildung. Arbeitsmarkt. Hg. v. Info-Partner Bildung und Arbeit, 48–49.
  • Zur Entstehungsgeschichte des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (IZFG). In: Universität Bern, Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bericht 1995 bis 2000. Bern 2001, 83–89.
  • Wenn in den Sternen steht, wie SchülerInnen funktionieren. In: Magazin für Schule und Kindergarten Nr. 124, Dezember 2001, 8–11 (gemeinsam mit Marianne Rychner).
  • Anforderungen an die Mentees – Anforderungen an Mentorinnen und Mentoren in Mentoring-Programmen. Schlussfolgerungen aus der Workshopdiskussion. In: Julie Page, Regula Julia Leemann, Regula Julia (Hg.): Karriere von Akademikerinnen. Bedeutung des Mentoring als Instrument der Nachwuchsförderung. BBW-Schriftenreihe 2000/ 1d. (gemeinsam mit Béatrice Ziegler).
  • Arrachées à l’oubli. L’histoire des femmes en Suisse. In: Femmes en Suisse Nr. 1438, Januar 2000, 9–10.
  • Strukturelle Gemeinsamkeiten zweier Weltdeutungen. Esoterik und antisemitische Verschwörungstheorie. In: Tangram. Bulletin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus Nr. 6, März 1999, 43–46 (gemeinsam mit Marianne Rychner).
  • Der Alleinernährer und der Arbeitskräftemangel in den fünfziger Jahren. In: Familienfragen. Informationsbulletin der Zentralstelle für Familienfragen am Bundesamt für Sozialversicherung Nr. 1/98, 64–67.
  • Anspruch auf Veränderung. In: Bulletin Nr. 14. Tränen – Sorgen – Hoffnungen – und der Alltag. Junge Frauen im Kanton Bern. Hg. von der Kantonalen Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bern 1997, 55–59.
  • Esoterik oder die Verklärung bestehender Verhältnisse. In: Zeitschrift Nr. 5, 1996 (45), 331–337 (gemeinsam mit Marianne Rychner).


Schwerpunkte
Aktuelle Tätigkeiten
Akademische Ausbildung
Vorherige Tätigkeiten
Weiterbildungen
Publikationen


 

zurück zum Start

nach oben